Letzte Ausfahrt vor der Grenze

„Irene Prugger hat ein feines Gespür für die Abgründe, die sich im Alltäglichen auftun, verspürt jedoch nicht den Drang, ihre Figuren unbedingt in diese hinabzuschubsen. Sie ist eine erfahrene, menschenfreundliche Erzählerin, die die Schwächen ihrer Gestalten kennt, ohne sie dafür zu verachten.“ Neue Zürcher Zeitung, Karl-Markus Gauß

„Irene Pruggers Erzählungen sind wahr, denn als Leser muss man zum hohen Wahrscheinlichkeitsgrad der Plots nicken, sie sind spannend, weil sie dramaturgisch einwandfrei immer eine Überraschung auf Lager haben, und sie sind schließlich ergreifend, denn wir Leser sind alle ähnlich gepolt wie diese aufregenden Alltagshelden.“ Helmuth Schönauer

„Egal, ob ländliches oder städtisches Leben den Rahmen für die Liebessuchenden bildet, überzeugen Subtilität, Ton und Stimmung. Der hohe Unterhaltungswert dieser exzellenten Prosa ist ein rundum gelungenes österreichisches Beispiel dafür, dass auch kurze Erzählungen wert sind, gedruckt und gelesen zu werden.“ Beatrix Kramlovsky, Die Furche

„Irene Prugger hebt sich mit ihren „Beziehungsstories“ – erfreulicherweise – von den kommerziellen Liebesratgebern, die den Buchmarkt überschwemmen, ab. Sie erteilt nämlich keine Ratschläge, sondern möchte mit einer rücksichtsvollen Ironie, die allen Kurzgeschichten gemeinsam ist, zur Selbsterkenntnis anregen.“
Monika Maria Slunsky, Literaturhaus Wien

„Letzte Ausfahrt vor der Grenze ist eine Sammlung von 18 unterschiedlich langen Erzählungen der Tiroler Schriftstellerin Irene Prugger. Scharfsinnig und ironisch, ehrlich und entwaffnend, mitunter sentimental und auch einmal erotisch geben Pruggers Erzählungen tieferen Einblick in den Lebensalltag zwischen Geburt, Midlife-Crisis und Tod, vermitteln, dass wir alle in Geschichten verstrickt sind und uns individuelle Lebensgeschichten zulegen, um uns das Leben zurechtzubiegen und all das Schmerzhafte, Peinliche, Lächerliche, Lustvolle und Glücklichmachende in den Griff zu bekommen.“ Heimo Mürzl

 

 

Irene Prugger, Letzte Ausfahrt vor der Grenze. Erzählungen
Innsbruck-Wien: Haymon Verlag 2011
Ein Grundmotiv all dieser Erzählungen ist „Die Unmöglichkeit, wirklich zueinander zu finden.“ Das schwebt als Drohung über allen Beziehungen angesichts der Banalität des Alltags: Beziehung und Beziehungslosigkeit, das Leiden am einen wie am andern, ohne darüber in selbstgefällige Larmoyanz zu verfallen. Das wird stilistisch auf hohem Niveau verhandelt, klug beschrieben und mit dem nötigen Humor präsentiert.

In achtzehn Erzählungen entwirft Irene Prugger einen Figurenreigen problematisierter Identitäten: Frauen, Ausländer, Randexistenzen, die sich ihres Platzes in der Gesellschaft nicht sicher sind, die ihre Standortbestimmung im Beziehungskosmos suchen: „Paartherapie“, „Rendezvous“, „Dark Room“. Was jedoch als Ausgangssituation vielleicht sogar banal klingen mag, ist als ausgeführte Erzählung alles andere als das.

Mit viel Einfühlungsvermögen verfolgt Prugger Ideen, Wünsche und Zweifel ihrer Figuren, die vom Menschlichen-Allzumenschlichen gequält sind. Präsentiert werden vorwiegend Handlungen und Situationen, die eine beobachtende Erzählerin reflektiert begleitet. Erzählanordnungen werden zu Versuchen, die Situationen, in die beziehungswillige Protagonisten geraten, verständlich zu machen. Daraus entsteht Ambivalentes, manchmal Vergnügliches, stets Ergreifendes. Einige Texte sind über Wortspiele konstruiert, die die Sprache auf ihre Doppelbödigkeit hin ausloten.

Die als Pointen formulierten Enden folgen einem Prinzip: der Überraschung und vermitteln bisweilen die Selbsterkenntnis, dass gerade eigene Erklärungsmuster anzuzweifeln sind. Auch zeichnen sich die Erzählungen durch große Lebensnähe und Perspektivenreichtum aus; das Schreiben hin zur Pointe funktioniert so gut, dass sich kein Ende erraten ließe.

Die Erzählstimme, aus einer bevorzugt weiblichen Perspektive, ist ihren Figuren sehr nah, sie kennt deren Wünsche, Hoffnungen und Enttäuschungen. Präzise Beobachtungen weniger von Äußerlichkeiten, mehr von Vorstellungen, Erwartungen, Mutmaßungen, dem Durchspielen möglicher Begegnungen und deren Verlauf. Aggressionen werden raffiniert verborgen, sie wirken aus dem Untergrund – Frauen und Männer auf der Gefühlsschaukelbahn.

„Als er dann auch noch mit den Fingern in ihrem Gesicht herumfuhr, hatte Erna endgültig genug von der Heuchelei und dem stillen Darniederliegen. ‚Ich will leben‘, schrie es aus ihr, ‚ich will leben, ich will lieben!‘ Und sie brüllte zu Gott, der alle zu Staub macht und nichts als zu Staub: ‚Ich, ich, ich!‘“ (S. 41)

Alles ist belebt, alles ist beseelt: Sexpuppen, Tiere, Tote nicht anders als die „Lebenden“, das Spektrum „handelnder“ Protagonisten ist so ungewöhnlich wie plausibel. Warum sollen Tote nicht denken können? Im Sog des Existierens sind alle der erzählenden Reflexion ausgesetzt – jenseits aller Grenzen.
Florian Braitenthaller, Universität Innsbruck, Brenner Archiv

Almgeschichten – Vom Leben nah am Himmel

„Irene Prugger hat 31 Almen und deren Bewohner bzw. Bewirtschafter porträtiert. Entstanden ist ein wunderschön bebildertes Buch, das einem das Leben in luftiger Höhe näherbringt. Neben den Momentaufnahmen enthält das Buch auch Interviews mit Menschen, die dem Almleben in verschiedenster Weise nahestehen. So spricht Felix Mitterer über seine Kindheit in den Bergen und Volkskundlerin Petra Streng über das Liebesleben auf der Alm … Almgeschichten, die Lust dazu machen, selbst den Rucksack zu packen.“
Christiane Fasching, Tiroler Tageszeitung

„ … ein faszinierendes Buch, das Mensch, Natur und Naturerlebnis, Kultur und Kulturgeschichte zu einem zusammengehörigen Ganzen vereint.“ Tiroler Chronist

„Ein wunderschönes Begleitbuch für alle, die sich den Traum von der Alm verwirklichen wollen.“
www.ueber-land.eu, Jessica Beer

Schuhe für Ruth

„Ein überaus sympathischer Roman“ – Brigitte

„Ein Meisterstück der Erzählkunst“ – Tirolerin

„Sprachlich brillant und geradlinig, mit feinem Sinn für Humor, treibt Prugger die Geschichte voran, aus der es für den Leser kein Entrinnen gibt. Wer Ruth einmal kennengelernt hat, will mit ihr bis dorthin, wo ‚das Leben aufregende neue Möglichkeiten im Angebot‘ hat.“
Brigitte Warenski, Tiroler Tageszeitung

„Was Pierre Bourdieu in ´Die feinen Unterschiede´ wissenschaftlich erfasst hat, zeigt Prugger emotional erfahrbar: Die Ängste, Einschränkungen und Machtlosigkeiten der sozial Bedrohten, das problematische Gönnertum des Staates und derer, die sich ihrer sozialen Stellung sicher sind. Dabei ist es ihr gelungen, ein plastisches Bild zu entwerfen, frei von eindimensionalen Sichtweisen und ideologischen Intentionen.“
Cenet Weisz, Schriftsteller

„Das Buch ist leicht und flüssig zu lesen. Und kaum schmunzelt man oder lacht man auf, so spürt man bereits wieder die Erde beben und Gräben auftun. Schuhe für Ruth – das ist Erzählen, wie es etwa englischsprachige Autoren so gut beherrschen. Unterhaltsam, also niveauvoll, spannend und immer wieder auch mit Spiegeleffekten für die, die sich selbst darin entdecken können.“
Martin Sailer, ORF Tirol

Frauen im Schlafrock

„Das Buch ist eine sehr kluge wie letztlich ratlose Klage über eine bestimmte Verfassung des modernen Menschen, besonders in seiner weiblichen Ausformung.“
Literatur+Kritik, Helmut Gollner

„Irene Prugger führt uns in ihrem Roman mit viel Ironie und Witz eine Protagonistin vor, die ziellos durchs Leben treibt … Irene Prugger entlarvt in „Frauen im Schlafrock“ mit großer Leichtigkeit herrschende Geschlechterklischees und verzichtet dabei auf moralische und ideologische Zurechtweisungen.“
Die Presse, Christa Gürtler

„… ein klarer, sicherer Ton, gelungene Szenen, lebensnah, lakonisch …“
Gerald Schmickl

„Pruggers Buch kann … witzig sein, genau und überraschend in den Figurenporträts.“
Falter, Karin Cerny

„die große Stärke dieser Autorin, die mit ihrem letzten, so pointierten wie subtil unterhaltsamen Erzählband Nackte Helden Aufmerksamkeit erregte, liegt im Dialog. Auch in ihrem neuen Roman kistern die Dialoge vor Untertönen und Ungesagtem…
Wespennest, Kirstin Breitenfellner

„Eine anspruchsvolle, überaus lohnende Lektüre, die der Alltagstauglichkeit der Gefühlswelt des sogenannten modernen Menschen nachspürt und den Zeitgesit zu fassen versucht.“
www.rezensionen.at, Elisabeth Mayerhofer

„Prugger führt ihr Personal mit sicherer Hand, variiert altbekannte Themen auf gelegentlich überraschende Weise, schafft dichte, stimmige Bilder.“
Tiroler Tageszeitung, Irene Heisz

„In einem herrlich erfrischenden Erzähltempo spiegelt Irene Prugger in ihrem Buch die oft verborgenen Gefühle von uns Frauen wider und hat so einen Roman geschaffen, der uns den ein oder anderen dunklen Winterabend verkürzen wird. Auf jeden Fall lesenswert.“
Eine Leserin auf www.amazon.de

„Irene Prugger schreibt mit leichter Feder, ohne nur an der Oberfläche zu bleiben.“
ekz-Informationsdienst, Peter Vodosek

„… gespickt mit stillem Witz …“
Literaturhaus am Inn, Barbara Hundegger

ein Roman, „der heutige Lebenswelten junger Frauen in der Event- und Fun-Gesellschaft mit Witz, Esprit und Lakonie beschreibt“
Wiener Zeitung

„… in der Gegenwart lässt sich das Buch mit großem Gewinn lesen …“
Helmuth Schönauer

„Das Bild unserer Gesellschaft, das Irene Prugger in ihrem Roman entwirft, verdeutlicht, mit welchem Gewicht die Suche nach Spaß, Ablenkung und Befriedigung das tägliche Leben des modernen Menschen bestimmt.“
Die Berliner Literaturkritik, Julia Schmitz

„Ein Buch …, das von Seite zu Seite mehr fasziniert.“
www.buchundwein.ch

„Irene Prugger schrieb einen Roman, den man mit Vergnügen liest, der aber nach dem Schliessen des Buches einen Nachhall in der Magengegend hinterlässt.“
Luzerner Woche

„… protokolliert die Icherzählerin mit spitzer Feder die Defizite unserer Spaßgesellschaft …“
www.kurzgeschichte.at, Dagmar Jenner

„Mit großer Leichtigkeit, Esprit und hintergründigem Witz setzt Irene Prugger in ihrem neuem Roman die Welt von Anna in Szene.“
Tiroler Schule

Nackte Helden und andere Geschichten von Frauen

ISBN 3-7082-3122-8

Aufgenommen in die ORF-Bestenliste im Juli und im August 2003
Aufgenommen in die Bücherbestenliste für 2003 im „Falter“

„Die Heldinnen, die die Tiroler Autorin (Jahrgang 1959) in den Mittelpunkt ihrer fünfzehn Geschichten stellt, werden vom Leben nicht gerade bevorzugt, und sie wissen das auch. Am Ende behaupten sie sich aber trotzdem. Das macht die Pointen der Erzählungen aus, die genauso locker wie ironisch weibliche Lebensentwürfe umkurven, ohne dass die nackten Heldinnen leichtfertig dem Spott preisgegeben würden.“
Der Standard

„Es gibt Bücher, aus denen möchte man ganz viele Sätze zitieren. Aber was zeigen einzelne Sätze? Und dann möchte man erklären, wie sie geschrieben sind, mit welcher Genauigkeit, Detailfreude, mit welchem Esprit. Aber das sind ja nur Wörter (und dazu ziemlich abgegriffene). Wenn es sich, wie in diesem Fall, um Erzählungen handelt, dann möchte man die Themen, die Geschichten wiedergeben oder zumindest andeuten – aber es sind so viele, so viel bedeutsames, vieldeutiges, angedeutetes pralles Leben …“
Falter (Kirstin Breitenfellner)

„Diese entlarvenden Männergeschichten kennen keine Berührungsangst gegenüber der Unterhaltung“
Literaturen, Daniela Strigl

„Liebeslust und Liebesfrust, das sind die Themen, die es der Tirolerin Irene Prugger in ihrem neuen Erzählband angetan haben. Eine amüsante und doch auch verstörende Lektüre.“
ORF Kultur

„In den 15 Geschichten erzählt die in Tirol lebende Autorin von Frauen: ihren stürmischen Jugendjahren, ihren Beziehungen, ihrem Älterwerden. Nicht ohne Ironie über das weibliche und das männliche Geschlecht lässt sie ihre Figuren Abenteuer im Alltag erleben. Dabei prallen die Fantasie und die Wirklichkeit aufeinander, auf Sehnsüchte folgen ernüchternde Begegnungen.“
Wiener Zeitung

„Nackte Helden nennt die 1959 geborene Tirolerin Irene Prugger ihrem gediegen gestalteten Band mit 15 kurzen Erzählungen. Der Untertitel ´und andere Geschichten von Frauen´ verweist auf eine durchgehende Perspektive: Die diversen weiblichen Sichtweisen entkleiden die Herren Helden ihrer Pomp- und Protzkostüme.“
Klaus Zeyringer, Literatur und Kritik

„… präsentiert die 44-jährigen Tirolerin eine Reihe von unterschiedlichsten Frauengestalten in kleinen, fein geschriebenen Porträts.
Irene Prugger ist eine vielseitige Autorin, die in ihren Erzählungen, Romanen und Hörspielen unbeirrt ihren stilistischen Weg geht. In ihrer konzisen Prosa zeichnet sie mit wenigen, zumeist sehr sicher gesetzten Strichen alltägliche Milieus und Situationen, in denen ein (bitteres) Lachen und ein verzweifeltes Schluchzen nahe beieinander liegen.“
Tiroler Tageszeitung

„Irene Prugger erzählt von Frauen, deshalb dürfen die Männer nicht fehlen. Was passiert, wenn sie aufeinandertreffen? Dann schlagen die Funken, die einen Feuersturm entzünden oder kaum ein mickriges Flämmchen hervorbringen. Die Frauen bei Prugger geben nicht klein bei, sie klopfen große Sprüche, führen erstaunliche Taten aus. Die Männer brauchen sie weniger fürs Leben, sondern als Kontrastprogramm zur eigenen bunten Biografie. Für Überraschungen sind diese seltsamen Geschichten immer gut.“
Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten

„Erzählen muss frau können. Irene Prugger kann es. Ihre Geschichten über Frauen und deren Beziehungen zu Männern haben Hand und Fuß. Die Dramaturgie stimmt, die Sprache wirkt nicht gekünstelt oder aufgesetzt, wie es oft bei zeitgenössischen österreichischen AutorInnen der Fall ist. … die subtil aufgebaute Spannung entlädt sich zumeist in einem überraschenden Finale. Kompliment: Perfekte Prosa, die schmunzeln lässt und zum Nachdenken anregt – jedenfalls keine kalt lässt.“
Angela Heissenberger, WeiberDiwan

„Wie so oft wird der Leser auch hier mit dem Ende überrascht, das zum Weiterdenken anregt. Fast ausnahmslos unterhält die Autorin ihre Leserschaft mit Ironie und Gefühl.“
Adelheid Seim, www.literaturkritik.de

„In den fünfzehn Geschichten geht es um heldenhafte Rollenerwartungen und ihre reziproke Umsetzung in die Realität. Je größer das erotische Bild um so kleiner seine Ausführung, und Ausführung heißt unter anderem auch Verführung.
Im Sound hängen die Schicksale nämlich wie in einem Schnitzlerschen Reigen zusammen und ergeben einen dichten Roman, der eben raffinierterweise nicht als Roman bezeichnet ist.
Irene Pruggers Geschichten sind voll von Überraschungen, die Erkenntnis ist im ersten Anblick als nette Aufmerksamkeit einer Bonbonniere aufgetischt, aber schon beim ersten Aufwickeln der Gefühlsdonuts stellt sich heraus, daß diese Dinger alle doppelt scharf sind, nämlich scharf in Erotik und Ethik.“
Helmuth Schönauer

„Die Tirolerin Irene Prugger ist eine großartige Erzählerin.“
Kleine Zeitung, Winfried Gindl

„Irene Prugger erzählt von der Wirklichkeit der Fantasie und bleibt dennoch nahe am Leben. Manchmal ist sie äußerst lakonisch und knapp, der Humor blitzt durch die Zeilen und macht den Schrecken nur noch schrecklicher. …
´Nackte Helden´ rückt dem Leser aus verschiedenen Perspektiven nahe, es zeigt die Männer, wie sie durchs Leben stolpern, und die Frauen, wie sie nur schwer einen Halt finden. Und wenn, dann nur an sich selber. Pruggers Geschichten untersuchen die Geschlechterverhältnisse. Wie komisch Beziehungen doch sind! Und wie tragisch.“
ff

„Es sind meist Alltagsschicksale, die teils tragisch, teils ironisch zu kleinen Geschichten festgemacht werden. Obwohl überspitzt und daher nicht platt realistisch, verraten sie eine bemerkenswerte Menschenkenntnis …“
ekz-Informationsdienst

„Prugger versteht es, mit Ironie und Verspieltheit mit den Wünschen und Sehnsüchten von Frauen kritisch umzugehen. … Irene Prugger versteht es in ihren Erzählungen sehr gut, groteske Frauenschicksale zu entwerfen.“
Wirtschaft im Alpenraum

„Pruggers Geschichten faszinieren durch ihren fantasie- wie humorvollen Umgang mit dem wohl ältesten Thema der Literatur: den Mühen der Liebe. Und das gilt für Jung und Alt.“
Iris Strohner, Brigitte

„Können nackte Männer Helden sein? Nein, meint Irene Prugger in der Titelgeschichte ihres neuen Erzählbandes. … Mit Witz und Sarkasmus führt sie vor, dass die Opfer-Täter-Logik in der Geschlechterbeziehung eine gewaltige Täuschung ist, nicht ohne allerdings die gesellschaftlichen Verhältnisse zu berücksichtigen.“
20er, Andrea Sommerauer

„Es hat Irene Pruggers brillanter Stil an sich, dass Tragisches plötzlich zum Lachen anregt und beste Unterhaltung mit Botschaft kombiniert wird, ohne dass man ein überflüssiges Rufzeichen ausmachen kann.“
Literaturhaus, Otto Licha

„Die Tiroler Autorin Irene Prugger ist eine großartige Erzählerin. Mit ihrem nunmehr dritten Buch, dem Erzählband ´Nackte Helden und andere Geschichten von Frauen´, erfährt auch die Öffentlichkeit schön langsam davon. …
Der Titel verspricht aber nicht zu viel, vielmehr entspricht er in seiner Anschaulichkeit und seiner geradezu liebevollen Bloßstellung und der eindeutigen Festlegung auf den weiblichen Blick genau den 15 Geschichten des Bandes, die lebendig, atmosphärisch, spannend, voller gewitzter Wendungen und fast durchwegs ironisch vom Verhalten, Lieben, Leiden, Träumen und Sterben der menschlichen Spezies der Gegenwart zwischen Hall in Tirol, Wien, Jesolo und dem Reich der Phantasie aus der Perspektive von Frauen erzählen.“
Kleine Zeitung, Winfried Gindl

„Man wird sich dieses Buch nach dem Lesen gerne in seine Bibliothek stellen, um es immer wieder einmal durchzublättern. Dann wird man auf die eine oder andere prägnante Stelle stoßen, an die man sich genau erinnert, weil sie eben nur hier so steht. Und dann wird der Wunsch aufkeimen nach den nächsten Texten dieser Autorin. Und eigentlich ist ja das das Schönste, wenn eine Autorin beim Leser Neugier auf immer mehr weckt. Das ist bei Irene Prugger schon immer der Fall gewesen.“
Bernhard Sandbichler, Literaturhaus am Inn

„Irene Pruggers ´Nackte Helden´ sind eine Überraschung. Sie entspringen nicht dem Ehrgeiz feministischer Ideologie, sondern sind echt, schonungslos und traurig schön. … Der Blick der Autorin ist neu und aufregend. Sie hat uns allen etwas zu sagen.“
Peter Zwey, SPAZZ

„(…) Junge Mädchen bevölkern ebenso das literarische Parkett Pruggers wie älter werdende bzw. alte Frauen. In jeder Geschichte gibt es wie in einer Geheimschatulle einen doppelten Boden, unter der dargestellten Oberfläche wird der brodelnde Grund sichtbar – literatisch gekonnt aufgelöst von einer noch viel zu unbekannten österreichischen Autorin.“
Martina Lainer

„Meisterhaft fasst Irene Prugger die Gedanken und Gefühle ihrer Hauptfiguren in Worte, die Frauen werden lebendig, die Typen sind glaubwürdig. Die Autorin beschönigt nichts und meidet doch jedes Klischee – ein echtes Lesevergnügen.“
frauen unterwegs

„Mit viel Raffinement und genauer und unbestechlicher Beobachtungsgabe richtet sich der Blick Irene Pruggers dabei gezielt auf Komik und Tragik zwischenmenschlicher Beziehungen. Für Überraschungen und gelungene Pointen sind diese im wahrsten Wortsinn eigenartigen Geschichten immer gut.“
Bücherschau

„Unterm scharfen Blick auf den ganz normalen Wahnsinn der Geschlechter stehen die Männer nackt da.“
Falter

„So spannend, reich an Überraschungen, voll von Tragik und Komik und in vollendeter Sprache geschrieben, kann man sich von diesen Texten kaum losreißen. Es sind alltägliche und gleichzeitig außerordentliche Geschichten von Frauen in ihren Beziehungen zu Männern, zur alltäglichen Wirklichkeit und irrealen Geschehen. Ein überaus empfehlenswertes Buch.“
Rosmarie Thüminger, Innsbrucker Rundschau